Buss- und Bettag Brückentage - das gibt es seit 2015 nur noch in Sachsen.

Buss- und Bettag

Der Buss- und Bettag ist nur in Sachsen gesetzlicher Feiertag. Er wird elf Tage vor dem ersten Advent gefeiert und liegt immer auf einem Mittwoch. Der frühestmögliche Termin ist der 16. November, der spätestmögliche der 22. November. Der nächste gesetzliche Feiertag ist dann schon Weihnachten.

  • 17.11.2021 (Mi.)
  • 16.11.2022 (Mi.)
  • 22.11.2023 (Mi.)
  • 20.11.2024 (Mi.)
  • 19.11.2025 (Mi.)
Der Buss- und Bettag ist nur in Sachsen ein gesetzlicher Feiertag.
Der Buss- und Bettag ist nur in Sachsen ein gesetzlicher Feiertag.

Seit 1995 muss gearbeitet werden

Der Buss- und Bettag war in weiten Deutschlands lange Zeit ein gesetzlicher Feiertag. Nach der Wiedervereinigung wurde er auch von allen neuen Bundesländern übernommen und war somit ab 1990 ein deutschlandweiter Feiertag.

Im Jahr 1994 wurde dann aber für die meisten Bundesländer beschlossen, den Feiertag als arbeitsfreien Tag mit Wirkung ab 1995 zu streichen. Seitdem ist er nur noch in Sachsen gesetzlicher Feiertag. Mit der Streichung sollte die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer augeglichen werden. Hier gibt’s mehr zur Geschichte des Feiertages.

Seit 1995 muss in den meisten Teilen Deutschlands am Buss- und Bettag gearbeitet werden.
Seit 1995 muss in den meisten Teilen Deutschlands am Buss- und Bettag gearbeitet werden.

Buss- und Bettag in Bayern schulfrei

In Bayern ist an dem Feiertag unterrichtsfrei. An vielen Schulen des Landes nutzen die Lehrerkollegien dies zu “pädagogischen Tagen”.

Buss- und Bettag in Berlin

In Berlin besteht für evangelische Schüler an dem Feiertag keine Schulpflicht.

Tanzverbot

Auch wenn der Buss- und Bettag in den meisten Bundesländern kein gesetzlicher Feiertag mehr ist, so bleibt er doch weiterhin ein kirchlicher Feiertag. Deshalb sind in mehreren Bundesländern Tanzveranstaltungen und der Betrieb von Spielhallen verboten. Die Details sind von Bundesland zu Bundesland allerdings unterschiedlich:

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