Die Weihnachtsferien sind meistens die ersten und die letzten Thüringen Ferien des Jahres.

Weihnachten

Weihnachten ist stets am 25. + 26. Dezember. Die beiden Tage sind bundesweite gesetzliche Feiertage. An Weihnachten gedenkten die Christen der Geburt Jesu Christi. Weihnachten gehört, neben Ostern und Pfingsten, zu den drei Hauptfesten der christlichen Kirche. Der Feiertag wird auch Weihnacht, Christfest, oder Heiliger Christ genannt.

2021

  • 25.12.2021 (Sa.) + 26.12.2021 (So.)

Das ist ungünstig für Arbeitnehmer. Beide Tage fallen auf das Wochenende.

2022

  • 25.12.2022 (So.) + 26.12.2022 (Mo.)

Immerhin ein Langes Wochenende durch Weihnachten.

2023

  • 25.12.2021 (Mo.) + 26.12.2021 (Di.)

Das ist toll für Arbeitnehmer: Vier Tage am Stück frei.

2024

  • 25.12.2021 (Mi.) + 26.12.2021 (Do.)

Mit ein paar Brückentagen kann man lange frei bekommen.

2025

  • 25.12.2021 (Do.) + 26.12.2021 (Fr.)

Das ist toll für Arbeitnehmer: Vier Tage am Stück frei.

Woher kommt der Weihnachtsmann?

Der Weihnachtsmann ist wird meistens als etwas rundlicher, freundlicher alter Mann mit weißem Rauschebart und in rotem Gewand dargestellt. In der Regel hat er einen Geschenkesack dabei. Die Coca-Cola Company nutzte ab 1931 alljährlich zur Weihnachtszeit diese Darstellung für eigene Werbekampagnen.

Die Gestalt des Weihnachtsmannes soll auf den Legenden um den heiligen Nikolaus beruhen. Er bringt, so die Legende, braven Kindern am Heiligen Abend Geschenke, den unartigen hingegen nur eine Rute.

Der Weihnachtsmann kommt aus den USA.
Der Weihnachtsmann kommt aus den USA.

Im deutschsprachigen Raum hatte sich in weiten Teilen neben dem Nikolaus die Symbolgestalt des Christkinds herausgebildet – im übrigen auch in Abgrenzung zum „Heiligen Christ“. Den hatte der Reformator Martin Luther an die Stelle des heiligen Nikolaus gesetzt. Der Brauch des Beschenkens der Kinder an Weihnachten wurde von Luther seit etwa 1535 als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert. So wollte er das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung lenken.

Die Beschenkung war seit der Reformation auf den Heiligen Abend verlegt worden, auch wenn der Nikolaus als Geschenkeüberbringer weiter populär blieb.

Europäische Auswanderer brachten den Nikolaus-Brauch in die USA und aus Sint Nicolaas oder Sinterklaas wurde Saint Nicholas oder Santa Claus.

Der heutige populäre Weihnachtsmann, der mit einem fliegenden Schlitten reist und Geschenke verteilt, geht auf ein 823 anonym veröffentlichtes Gedicht zurück: The Night before Christmas.

Wir wünschen allen geruhsame Weihnachten!
Wir wünschen allen geruhsame Weihnachten!

Wurde Jesus am 25. Dezember geboren?

Aber ist Jesus tatsächlich an einem 25. Dezember geboren? Experten glauben das eher nicht. Das Geburtsdatum von Jesus Christus ist zumindest nicht belegt.

Wie es dann zum 25. Dezember als Datum für Christi Geburt kam, ist nicht eindeutig geklärt. Religionshistoriker vermuten einen Zusammenhang zum römischen Sonnenkult. Der 25. Dezember war ein reichsweiter römischer Festtag für den Sonnengott Sol Invictus. Zwischen ihm und Christus, so die Theorie einiger Historiker, zogen die Christen Parallelen und übernahmen damit den Termin.

Mehr zu Weihnachtsbräuche und Traditionen.

Geschenke zum Weihnachtsfest

Lange Zeit haben sich Christen vor allem zum Nikolaustag beschenkt. Martin Luther hat diesen Brauch seit 1535 aber für das Weihnachtsfest propagiert, um so das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi zu lenken.

Heutzutage geben die Deutschen pro Person etwa 290 € für Weihnachtsgesachenke aus. Diese Zahlen hat die Unternehmensberatung EY veröffentlicht (siehe dazu die Tagesschau). Der Vergleichsdienst Idealo geht von 359 € aus.

Bei den Beschenkten besonders beliebt sind:

  1. Geld
  2. Gutscheine
  3. Reisen
  4. Bücher
  5. Kosmetik/Parfüm

Und darüber freuen sich die Deutschen am wenigsten:

  1. Sexspielzeug / Dessous
  2. Haushaltsgeräte
  3. Werkzeug
  4. Wein/Spirituosen
  5. E-Scooter
Wir wünschen euch viel Glück bei der Auswahl eurer Geschenke - und frohe Weihnachten!
Wir wünschen euch viel Glück bei der Auswahl eurer Geschenke – und frohe Weihnachten!

Geschichte des Weihnachtsbaumes

Im Christentum galt der Tannenbaum zunächst als Bild für die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Dies wurde am 24. Dezember, dem Tag von Adam und Eva im Heiligenkalender, in einem Mysterienspiel dargestellt. Dafür brauchte man einen Baum, der auch am 24. Dezember noch grün war. Später wurde der 24. Dezember immer mehr als „heiliger Abend“ vor Weihnachten wahrgenommen – und der Paradiesbaum wurde zum Christbaum.

In anderen Ländern galt der Weihnachtsbaum lange als typisch deutsch, häufig auch als typisch lutherisch.

Eine der ersten Erwähnungen des Weihnachtsbaums in der deutschen Literatur stammt von Wolfgang von Goethe im R´Roman Die Leiden des jungen Werthers. In E. T. A. Hoffmanns Märchen Nussknacker und Mausekönig (1816) wird ein Weihnachtsbaum mit goldenen Äpfeln und Bonbons geschmückt in der Mitte der Weihnachtsbescherung beschrieben.

Tannenbäume waren in Deutschland und ganz Mitteleuropa selten. Deshalb konnten sich diese zunächst nur die begüterten Schichten leisten. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr Tannen- und Fichtenwälder angelegt – und der Tannenbaum hatte auch in anderen Gesellschaftsschichten eine Chance.

Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen.
Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen.

Heute werden hauptsächlich Tannen als Weihnachtsbaum genutzt, daneben Fichten und andere Nadelbäume wie die Kiefer. Der Marktanteil der Nordmann-Tanne beträgt in Deutschland rund 80 Prozent. Im Gegensatz zu zum Beispiel Fichten ist die Nordmanntanne nahezu geruchlos. Angebaut werden die Nordmann-Tannen vor allem im Sauerland, in Schleswig-Holstein und Dänemark.