Brückentage gibt's in 2025 zu Maria Himmelfahrt nicht - stattdessen aber ein Langes Wochenende.

Maria Himmelfahrt

Maria Himmelfahrt ist gesetzlicher Feiertag im Saarland und in weiten Teilen Bayerns. Der Termin ist immer am 15. August. Der richtige Ausdruck für den Feiertag ist übrigens „Mariä Himmelfahrt”. Wir verwenden trotdem den geläufigeren Ausdruck, denn im Internet suchen viel mehr Menschen nach diesem als nach dem korrekten Begriff für den Feiertag.

Maria Himmelfahrt – immer am 15. August

  • 15.8.2021 (So.)
  • 15.8.2022 (Mo.)
  • 15.8.2023 (Di.)
  • 15.8.2024 (Do.)
  • 15.8.2025 (Fr.)
Maria Himmelfahrt ist immer am 15. August.
Maria Himmelfahrt ist immer am 15. August.

Der richtige Ausdruck für den Feiertag ist übrigens „Mariä Himmelfahrt”. Wir verwenden trotdem den geläufigeren Ausdruck, denn im Internet suchen viel mehr Menschen nach diesem als nach dem korrekten Begriff für den Feiertag.

Maria Himmelfahrt im Saarland

Das Saarland ist das einzige Bundesland, in dem der Festtag landesweit als gesetzlicher Feiertag gilt.

Maria Himmelfahrt in Bayern

In Bayern ist der 15. August in den Gegenden ein gesetzlicher Feiertag, in denen mehr Katholiken als Protestanten leben. Das gilt für etwa 1700 der 2.056 Gemeinden Bayerns. In weiten Teilen Mittel- und Oberfrankens dagegen wird an dem Feiertag gearbeitet, zum Beispiel in Nürnberg, Ansbach und Bayreuth.

Mehr zur Bedeutng von Maria Himmelfahrt.

Marienverehrung

Die Marienverehrung hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Als das Christentum im Römischen Reich 391 nach Christus zur Staatsreligion wurde Maria als Mutter Gottes zunehmend verehrt.

Auf dem Konzil von Ephesus (431 n. Chr.) wurde sie als Gottesgebärerin bezeichnet. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob Jesus von Nazareth ein Gott sei. In den darauf folgenden Jahrhunderten entstanden die ersten Mariengebete, wie zum Beispiel das Ave Maria.

Seit den 1580er Jahren wurde die Marienverehrung in der römisch-katholischen Kirche zu einem Instrument der Gegenreformation. In Bayern zum Beispiel wurde die Marienverehrung vom Staat und den Jesuiten stark gefördert. In dieser Zeit sind zahlreiche Marienwallfahrten entstanden, zum Beispiel in Dettelbach und in Altötting.

Maria Himmelfahrt ist in Deutschland nur in zwei Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. In Teilen Süd-und Mittelamerikas ist die Marienverehrung besonders groß.
Maria Himmelfahrt ist in Deutschland nur in zwei Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. In Teilen Süd-und Mittelamerikas ist die Marienverehrung besonders groß.

Zwischen Glaube und Aberglaube

Ein Höhepunkt der Marienverehrung wurde zur Zeit des Barock zu Beginn des 17. Jahrhunderts erreicht. Die Gläubigen erwarten Wunder und Hilfe von ihr. Der Reformator Martin Luther kritisierte den ausufernden Marienkult. Er enthalte zu viel Aberglaube und verdunkle den Christusglauben. Das Rosenkranzgebet, der Inbegriff der Marienverehrung, bezeichnete Luther als das „Klappern der Steine“ und das „Plappern der Mäuler“.